Gemeindegruß

05. September 2010

Liebe Gemeindemitglieder!

 

In den letzten Tagen wird mir abends im wahrsten Sinne des Wortes „heimgeleuchtet“.

Denn das Licht oben in unserem Kirchturm brennt Tag und Nacht. Viele haben schon gefragt warum das so ist. Verantwortlich sind die Leute von E-Plus, die ihre Anlagen im Turm warten und dann vergessen, das Licht auszuschalten. Von uns kann auch niemand einfach mal so hochsteigen und das nachholen. Ohne passende Sicherung und ohne einen Arbeitskollegen, der aufpasst, geht das nicht. Es ist zu gefährlich. Und E-Plus lässt sich trotz Hinweis scheinbar Zeit mit dem Ausschalten.

Erster Gedanke: Hoffentlich geht das auf deren Stromzähler!

Zweiter Gedanke: Das ist wohl der Fall.

Dritter Gedanke: Es ist auch ein schönes und symbolträchtiges Bild:

St. Elisabeth als ein echter Leuchtturm in Schonnebeck. Als ein Leuchtturm, der uns sagt, dass wir als christliche Gemeinde unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen brauchen. Als ein Leuchtturm, der dafür steht, dass der Einsatz von vielen Männern und Frauen durchaus ein leuchtendes Zeichen in unserer Zeit ist und dass wir mit unserer Botschaft durchaus wichtige Orientierung geben können in der „rauen See“ des Lebens.

Also: Sollte E-Plus auch in den kommenden Tagen nicht reagieren und das Licht angeschaltet bleiben, dann lasst uns selbstbewusst zum „Leuchtturm“ hinaufschauen und uns dessen erinnern, dass wir an vielen Stellen Licht für die Menschen sind und sein sollen. Vielleicht so manches Mal mehr als wir ahnen …

 

In diesem Sinne Ihr und Euer Pastor Martin Koopmann