" ..........und ein neuer Morgen......."

 

So lautete das Thema der diesjährigen Gemeindewallfahrt der Gemeinde St. Elisabeth am Sonntag, dem 15. September 2013. Ziel war der alte Hanse- und Wallfahrtsort Werl im Kreis Soest. Auf dem Wallfahrtsheft, das vom Liturgieteam liebevoll und einfallsreich erarbeitet worden war, erstrahlte das Bild einer aufgehenden Sonne, ein Bild, das für die 38 Teilnehmer zum Symbol für den ganzen Tag wurde.

Während der ersten Statio in der Elisabethkirche mit der Einstimmung auf den Tag, erhielt jeder Teilnehmer eine orangefarbene Perle an einem Faden, die als Zeichen der Gemeinschaft um den Hals getragen wurde. Über die A2 brachte uns der Bus nach Bönen, nördlich von Unna. Hier war der Startplatz für die 17 Radfahrer, die sich auch gleich auf die etwa 20 km lange Strecke nach Werl machten. Das Wetter mit viel Sonnenschein, wenig Wind und angenehmen Temperaturen war zum Radfahren wie geschaffen, und so ging es zügig ohne Zwischenfälle und Pannen über eine ehemalige Bahnstrecke dem Ziel entgegen. Da man ja auf einer Wallfahrt und nicht auf einer Radtour war, wurde unterwegs auch das Beten nicht vergessen.

Die zweite Gruppe, die 11 Fußgänger, verließen den Bus kurz vor Werl in Büderich an der B1 und "wallten" erst durch den Ort, dann über Feld- und Waldwege etwa 4 km ostwärts in den Kurpark von Werl. An einem Wegekreuz und einem Bachlauf wurde Halt zu einer Statio gemacht, am Gradierwerk im Kurpark eine kurze Gesundheitspause (Salzluft) eingelegt, in der Cafeteria in der Fußgängerzone bei Kaffee und Eis neue Kraft gesammelt. Hier wurden später auch die Radfahrer mit Hallo begrüßt, und beide Gruppen legten gemeinsam die letzten 200 Meter bis zur Wallfahrtsbasilika zurück. Hier wartete schon die dritte Gruppe, die direkt mit dem Bus via Bausenhagen (Besuch und Führung in der St.Agnes-Kirche) nach Werl gefahren war.

Gegen 13.30 Uhr, nach der vierten Statio (in der alten Wallfahrtskirche) strömten alle in den Pilgersaal, wo die "Busfahrer" schon aus den mitgebrachten Speisen ein tolles Buffet aufgebaut hatten. Man ließ es sich schmecken, und alle wurden satt.

Um 16 Uhr traf sich die Wallfahrtsgemeinschaft in der großen Wallfahrtsbasilika vor dem Bild der "Trösterin der Betrübten" zur Hl. Messe mit unserem Pastor Koopmann und Diakon Kaminski. Alte und neue Lieder und Gebete wechselten sich ab, und zu den Fürbitten konnte jeder Teilnehmer seine "Morgensonne" mit seinen persönlichen Anliegen auf dem Altar niederlegen. Eine tolle Idee!

Es war bereits später Nachmittag, als der Bus Werl wieder verließ und die Wallfahrer -- mal langsam, mal zügig -- der Heimat näher brachte.

Fazit: Die Wallfahrt hat allen Teilnehmern nicht nur einen schönen Tag bereitet, sondern auch spirituell viel gebracht. Allen, die dazu beigetragen haben: Danke!

 

Heinz Martini